Zu Besuch in München
Ab September steht unsere neue kleine Wohnung für Freunde und Freundesfreunde zur Verfügung. Bitte ca. 4 Wochen vorher unter 01771402289 anmelden.
Aufgrund veränderter Lebensumstände sind wir derzeit seltener in unserer kleinen, ruhigen Altbauwohnung im Herzen von Schwabing. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert in München möchten wir unsere zweite Heimat nicht aufgeben. Wir bieten sie deshalb in unserer Abwesenheit ausschließlich im Freundes- und erweiterten Freundeskreis gegen einen Unkostenbeitrag als Urlaubsdomizil an.
Beschreibung der Wohnung
- Erdgeschoss
- 1 Doppelbett 1,40 mal 2 Meter, 2 Schlafsofas je 1,40 mal 2 Meter
- W-Lan, Fernseher, DVD-Player, Stereoanlage
- Küche mit Kühl-, Gefrierkombination, Herd, Spülmaschine, Küchenmaschine, Wasserkocher, eine Siebträgerkaffeemaschine, eine Bialetti und mehrere French Press Kannen zur Kaffeezubereitung. Es gibt zwei gusseiserne Woks in unterschiedlichen Größen, die wie die Bialletti-Kannen nicht in die Spülmaschine dürfen
- Dusche, Haartrockner, Waschmaschine – bitte wegen des stark kalkhaltigen Wassers immer Calgon oder ein ähnliches Produkt beim Waschen zufügen
Lage
Parken
- Das Parken vor dem Haus ist von 9 bis 23 Uhr kostenpflichtig (außer sonntags). Die Tagesgebühr beträgt 11 Euro. Man kann am Abend für den nächsten Morgen im Voraus zahlen.
- Die Automaten nehmen nur Münzen an. Die Stadt München stellt die kostenlose App „HandyParken München“ zur Verfügung, über die man minutengenau und online bezahlen kann.
- Mit E-Kennzeichen parkt man in ganz Bayern auf öffentlichen Parkplätzen drei Stunden kostenlos.
- Wer ein Deutschlandticket besitzt oder sich für München eine Wochenkarte kauft, kann nach dem Ausladen das Auto in Bogenhausen, beispielsweise in der Possartstraße und ihren Nebenstraßen umsonst parken und von der Haltestelle Galileiplatz mit dem 54er Bus in 15 Minuten zurück zur Münchner Freiheit fahren. Das Parken auf der Straße in Bogenhausen ist sehr sicher, weil die dort anliegenden Konsulate permanent durch die Polizei überwacht werden.
Verkehrsanbindung
- Die Wohnung liegt nur ca. 100 Meter vom U-Bahn-, Bus- und Straßenbahndrehkreuz Münchner Freiheit entfernt. Von hier aus kann man jeden Ort in München einfach und schnell erreichen. Die Fahrt zum Marienplatz dauert nur fünf Minuten. Die Bahnen (U3 und U6) fahren tagsüber im 5-Minuten-, die Busse im 10-Minuten-Takt.
- Wer kein Deutschlandticket besitzt, kann sich in München eine Wochenkarte kaufen, wobei der Beginn innerhalb der Woche frei ausgewählt werden kann. Die Karte kostet pro Person zur Zeit 23,80 Euro. Bei Einzelfahrten lohnt sich ab 3 Fahrten pro Tag eine Tageskarte, die es auch für mehrere Personen gibt.
In der Nähe: Essen und Trinken
Lebensmittel
- Kauft kein Wasser! Das Leitungswasser ist reines ungechlortes Quellwasser aus dem Mangfallgebirge. Es wird kommerziell als Bio-Produkt für 1 Euro/Liter vertrieben.
Supermärkte:
- Fußläufig sind im Umkreis von 5 bis 10 Minuten ein Alnatura, ein Denns, mehrere Edeka– und mehrere Rewefilialen sowie eine der beiden Münchner Filialen von Feinkost Käfer erreichbar. Der Asia-Supermarkt Shanghai-Hai ist nur ca. 50 m entfernt.
Bäckereien:
- Die Schweizer Bäckerei Brotraum ist eine Minute von der Wohnung entfernt und bietet gute Backwaren aus Teigen mit sehr langen Gehzeiten. Seit kurzem ist dort montags ein Ruhetag. Die Filiale schließt, wenn alles Brot verkauft ist. Alternativ gibt es gutes Brot bei Perfetto (im Tiefgeschoss von Karstadt), bei Pfister am Busbahnhof oder in der Käfer-Filiale. Eine Filiale der Boulangerie Dompierre findet man in der Bauerstraße 1.
- Die Münchner Traditionsbäckerei Rischart auf der Leopoldstraße (ca. 10 Min. Gehweg) backt hervorragende Kuchen und Torten. Berühmt sind die 24 Krapfensorten, die es allerdings im vollen Umfang nur in der Faschingszeit gibt.
Märkte
- Donnerstags ist an der Münchner Freiheit in kleiner Markt. Nicht versäumen sollte man einen Spaziergang über den Viktualienmarkt in der Innenstadt. Hier werden alle Sinne angesprochen.
Restaurants
Indisch:
- Dhaba – Herzogstr. 1b – ganz nah mit sehr schmackhaftem und preisgünstigem Mittagstisch von montags bis freitags (ca. 150 m). Da es sehr beliebt ist, ist es zwischen 12.15 Uhr und und 13.00 Uhr sehr voll.
https://www.dhaba.de/
Italienisch:
- Pepe Nero – Feilitschstr. 23 – Gute italienische Küche zu erschwinglichen Preisen. Achtung Reservierungen abends notwendig, nur telefonisch unter 089 38 99 88 83 (ca. 500 m)
Speisekarte: https://www.pepe-nero.de/schwabing/
Thailändisch:
- Mun Mun – Münchner Freiheit 7 – Gute Küche, sehr große Portionen. Für ein kleines Mittagessen reicht eine Tom Kha Suppe, die immer mit einer großen Portion Reis serviert wird. (ca. 300 m). Reservierungen sind nicht möglich.
https://munmun.de/ - Pad Thai – Herzogstr. 44 – Hier findet man meist noch ohne Reservierung abends einen guten Platz. (ca. 300 m)
https://www.padthaimuenchen.com/
Japanisch:
- Sushi Restaurants findet man um die Münchner Freiheit herum viele, ins Ohayou Sushi Restaurant in der Belgradstr. 71 gehen auch in München lebende Japaner. (ca. 1 km)
http://www.ohayou.de/
Französisch:
- La Bouche in der Haimhauser Str. (300 m). Kleine feine Karte.
https://www.brasserie-labouche.de/
Bayerisch:
- Viele alteingesessene Brauereigaststätten gibt es in der Innenstadt. Besonders urig: der Augustiner in der Münchner Fußgängerzone, der Kaufingerstraße. Das Hofbräuhaus am Platzl – selbstverständlich überfüllt mit Touristen – verfügt über einen sehr schönen und ruhigen Garten. Eine ganz besondere Gaststätte ist der Schelling-Salon in der Max-Vorstadt (zu Fuß oder mit Bus und Straßenbahn), er ist eine Mischung aus Spielsalon (Billard, Tischtennis etc.) und Wiener Café. Gegründet wurde das Lokal 1872.
https://www.youtube.com/watch?v=hQKdQYlI7L4
Biergärten
- In vielen Stadtteilen gibt es schöne Biergärten. Nicht weit von der Wohnung entfernt liegen die Hirschau – Gyßlingstr. 15- gemütlich familiär (ca. 1,7 km) und das Seehaus am Ufer des Kleinhesseloher Sees (ca. 1,5 km). Dieses öffnet beim geringsten Sonnenstrahl auch im Winter.
- Und ein Muss beim Besuch Münchens: Der Chinesische Turm (1,6 km). Bei Sonnenschein wird hier samstags und sonntags echte bayerische Volksmusik aufgespielt, die nichts mit Pseudo-Volksmusik zu tun hat, die das deutsche Fernsehen regelmäßig präsentiert. Im Dezember ist hier ein kleiner Weihnachtsmarkt, der besonders bei Schnee ganz heimelig wirkt.
- Wer mit dem Rad unterwegs ist, dem sei auch den Aumeister im nördlichen Teil des Englischen Gartens empfohlen (ca. 5 km).
- Ein Kuriosum ist das Mini-Hofbräuhaus, das an jedem Tag des Jahres geöffnet ist. Von der Wohnung aus sind es ca. 30 Minuten dort hin. Hin- und zurück ein schöner Spaziergang durch den Englischen Garten.
- Achtung Warnung: Das Essen in den Biergärten ist nicht unbedingt zu empfehlen und dazu noch teuer. Man kann sich aber eigenes Essen mitbringen es und im Schatten der Bäume bei einer Maß oder einer halben genießen.
Eisdielen, Cafés
- Das Yole Gelato am Wedekindplatz in Altschwabing (5 Gehminuten) und Der Florentinermann in der Kaiserstraße (5 Gehminuten) sind unsere liebsten. Hier gibt es auch gutes italienisches Frühstücksgebäck und sehr leckeren italienischen Kaffee. Im Gegensatz zu Yole Gelato ist der Florentinermann auch im Winter geöffnet – und man spricht dort nur italienisch und hört italienisches Radio.
- Unzählige weitere Cafés im Umkreis von 10 Minuten: u.a., Café Münchner Freiheit, Zucker, Brotraum.
- Im Café Reitschule in der Königinstraße kann man beim Cappuccino direkt in die Reithalle und sehen und den Unterricht beobachten.
Zum guten Schluss: Die Currywurs(ch)t
- Der echte Geheimtipp: Das Alles Wurscht am Nikoleiplatz 3 (650 m): Ein liebevoll gestalteter Garten, in dem es täglich wechselnde Mittagsgerichte, Eintöpfe und natürlich Currywurst mit Pommes gibt. Wenn man eine Currywurst wie im Ruhrgebiet essen möchte, so muss man eine „weiße Currywurst“ bestellen. Die Münchner essen lieber die „Rote“.
Unternehmungen innerhalb der Stadt
Parks, Gärten, Spaziergänge
Es macht einfach Spaß, durch Schwabing mit seinen vielen Jugendstil- und Historismusgebäuden zu spazieren. Unser Haus (blaue Markierung) gehört zum denkmalgeschützten Ensemble Nordschwabing, das ca. 100 geschützte Häuser umfasst. Auf der anderen Seite der Münchner Freiheit, auf dem Weg in den Englischen Garten, der als bedeutendes Naturdenkmal in der Liste steht (rotes Areal), kommt man durch den alten Schwabinger Dorfkern, der ebenfalls als Ensemble unter Schutz steht.
- Der Eingang zum Englischen Garten mit seinen schönen Biergärten ist nur 500 m von der Wohnung entfernt. Man kann dort stundenlang spazierengehen, aber aufgrund der Größe lohnt es sich, den Park mit dem Fahrrad zu erkunden. Dabei kann man sich im Sommer auf die Suche nach der Schafherde machen, die von Wiese zu Wiese zieht. Am südlichen Ende des Englischen Gartens ganz in der Nähe des Japanischen Teehauses befindet sich immer noch die berühmte Nackertenwiese. An die einhundert Brücken und Stege gibt es im Englischen Garten, auf denen man die insgesamt dreizehn Bäche überqueren kann. Leihräder gibt es am Kleinhesseloher See, wo man auch Ruder- und Tretboote mieten kann.
- Der Luitpoldpark (1,5 km) lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden. Besonders bei Föhnlage lohnt sich der Aufstieg auf den dortigen Trümmerberg mit schönem Blick auf das Alpenpanorama und die Silhouette der Stadt. Bei Schnee bietet die Stadt hier einen Schlittenverleih und warme Getränke an.
- Zum Olympiapark mit den olympischen Stadien kann man gut mit dem Rad oder mit dem Bus oder der U-Bahn fahren. Wer gut zu Fuß ist, erreicht den Park in ca. 40 Minuten. Beim Bau des Olympiageländes hatte man die kleine Eremitage des „Väterchen Timofei“ geschont. Leider ist sie 2023 komplett abgebrannt.
- Den barocken Schlosspark Nymphenburg erreicht man mit Bus und Straßenbahn. Dort findet man auch den Botanischen Garten, in dem man sich in den Wintermonaten im großen Gewächshaus von tropischen Schmetterlingen umschwirren lassen kann.
- Zu Fuß erreicht man den kleinen wunderschönen Hofgarten, indem man von der Münchner Freiheit aus 20 Minuten lang die Pappelallee auf das Siegestor und die Feldherrnhalle zu hinunter schlendert (oder mit der U-Bahn bis zum Odeonsplatz fährt). Im Sommer treffen sich dort donnerstags abends Tangotänzer im Dianatempel. Auf dem Weg zum Hofgarten passiert man unter anderen beeindruckenden Gebäuden die Universität mit ihren schönen frisch restaurierten Springbrunnen sowie die 17m hohe Monumentalskulptur „Walking Man“.
- Wer gerne über Friedhöfe geht, dem seien der Alte Nordfriedhof, der Alte Südfriedhof und der Ostfriedhof mit ihren vielen Mausoleen und Skulpturen empfohlen. Der weitläufige Ostfriedhof ist überdies ein Vogelparadies. Gräber von prominenten Münchnern findet man vor allem auf dem kleinen Friedhof von St. Georg in Bogenhausen. Unter anderem sind dort Erich Kästner, Liesl Karlstadt, Oskar Maria Graf und Rainer Werner Fassbinder bestattet worden.
Schlösser in der Stadt und im Landkreis München
- Die Residenz in der Innenstadt von München ist so groß, dass an einem Tag nur eine Hälfte besichtigt werden kann. Die großen Säle und das Cuvilliés-Theater sind beeindruckende Zeugen vergangenen Adelsprunks. Die zehn Höfe, zu denen man jeder Zeit kostenlos Zutritt hat, sind – da sie von den Touristen häufig übersehen werden – kleine Oasen in der betriebsamen Hektik der Innenstadt.
- Nymphenburg war die stadtnahe Sommerresidenz der Wittelsbacher. Im großen, zum Teil noch barocken Park befinden sich die kleinen Schlösschen: Pagodenburg, Badeburg, Amalienburg und die schöne Magdalenenklause, eine in Form einer Ruine erbaute Kapelle.
- Das Schloss Schleißheim diente ebenfalls als Sommerresidenz. Die riesige Schlossanlage vor den Toren der Stadt in Oberschleißheim besteht aus drei Schlössern (Altes Schloss, Neues Schloss und Schloss Lustheim), welche in eine riesige Parkanlage eingebettet sind. In den Wirtschaftsgebäuden, die für sich schon sehenswert sind, befindet sich ein Gasthaus mit Biergarten.
- Das mittelalterliche Schloss Blutenburg steht in Obermenzing – hier ist besonders auch die spätgotische Schlosskapelle sehenswert. In der Decke der Kapelle befindet sich ein Loch, das man nutzte, um Christi Himmelfahrt nachzuspielen. Im Hof der Blutenburg gibt es ein schönes Restaurant mit Außenterrasse.
Kirchen
Altstadt
- Allerheiligenkirche am Kreuz (15. Jh.)
- Asamkirche (1746)
- Bürgersaalkirche (1710)
- Frauenkirche (1488)
- Damenstiftskirche St. Anna (1735)
- Dreifaltigkeitskirche (1718)
- Heilig-Geist-Kirche (14./15. Jh.)
- Sankt Michael (1597) – Grabgelege der Wittelsbacher
- Sankt Peter (1294) – der sogenannte „Alte Peter“. Vom Turm aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Innenstadt
- Theatinerkirche (1665)
- Salvatorkirche (15. Jh.)
- Knapp außerhalb der Altstadt – vor dem Sendlinger Tor – kann man die schwungvoll gestaltete Matthäuskirche aus den 50er Jahren des 20. Jh. bewundern.
Schwabing
- Heilig-Kreuz-Kirche (1910) – im Schwabinger Krankenhaus
- Sankt Sylvester (um 1200 bis 1664, Erweiterung 1926) – das ist die Dorfkirche von Altschwabing
- St. Ursula (1900)
Die vielen schönen Kirchen, oftmals alte Dorfkirchen, die sich in den Vororten befinden, könnten hier nicht aufgezählt werden. Siehe dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Sakralbauten_in_M%C3%BCnchen
Museen, Theater, Konzerte
- Der 100er Bus vom Hauptbahnhof zum Ostbahnhof kommt an fast allen wichtigen Museen vorbei. Man kann an der Villa Stuck, dem Haus der Kunst, dem Museumsareal mit den Pinakotheken, dem Museum Brandhorst und der Sammlung Ägyptischer Kunst und am Königsplatz mit der Antikensammlung und der Glyptothek sowie dem Lenbachhaus aussteigen. Die Kunsthalle ist direkt in der Innenstadt, das Deutsche Museum in der Au.
- Die Neue Pinakothek ist bis 2030 geschlossen. Eine Auswahl ihres Bestandes wird in der Alten Pinakothek und in der Schack-Galerie gezeigt.
- Die aktuellen Ausstellungen findet man unter: https://www.muenchen.de/veranstaltungen/museen/ausstellungen-muenchen-tipps-aus-den-museen
- Tipp: In den staalichen Museen (z.B. den Pinakotheken, der Sammlung Ägyptischer Kunst, der Glyptothek und der Antiken Sammlungen) ist sonntags der Eintritt auf 1 Euro beschränkt! Das schönste Museumscafé ist in der Glyptothek.
- Theater-, Konzert- und Opernaufführungen sind meist langfristig ausgebucht und müssen weit im voraus geplant werden. Empfehlung: erst eine Veranstaltung auswählen, dann schauen, ob die Wohnung frei ist und beides möglichst am selben Tag buchen.
Kino
- Zwei Kinos gibt es noch in unmittelbarer Nähe der Wohnung: das ABC und das Leopold. Das ABC (ca. 150 m) ist ein schönes altes Programmkino. In anderen Stadtteilen existieren ebenfalls noch viele gute Kinos (z.B. Studio Isabella, das Neue Rottmann, City-Atelier, Monopol, Arri). Es lohnt sich, immer einen Blick auf kino.de zu werfen.
- Empfehlenswert ist ebenso ein Besuch des Filmmuseums mit täglich wechselndem Programm.(https://www.muenchner-stadtmuseum.de/film)
Schwimmen
- Das Nordbad ist gut mit dem Bus oder zu Fuß (1,7 km) zu erreichen. Es ist – wie das Haus der Kunst – ein Monumentalgebäude aus der NS-Zeit, verfügt über eine Sauna, ein großes Schwimmbecken und ein auch im Winter geöffnetes Außenbecken mit wechselnden Strömungen und eine kostenlose Dampfsauna.
- Das Müller’sche Volksbad ist ein wunderschönes Jugendstilgebäude. Bis vor wenigen Jahren gab es hier noch getrennte Schwimmhallen mit je einem Männer- und einem Frauenbecken. Das Bad liegt in der Au, nahe dem Deutschen Museum, und ist mit Bus und Bahn zu erreichen. Man kann aber auch eine sehr schöne Strecke mit dem Rad fahren: quer durch den Englischen Garten und dann durch die Maximiliansanlagen am Ostufer der Isar entlang.
- Das Ungererbad ist ein großes modernes Freibad, in dem man an heißen Tagen immer ein Plätzchen findet. Zu Fuß, mit U-Bahn oder Rad (1,5 km).
- Für sehr Sportliche: Im Olympiapark kann man im 50-m-Wettkampfbecken schwimmen.
- Für heiße Sommertage ein ganz besonderer Tipp: Das charmante Bad Maria Einsiedel in Thalkirchen. Hier glaubt man, dass die Zeit stehen geblieben ist. Besonders schön: Man kann in einem Isarkanal mit der Strömung schwimmen. Zwar ist das Wasser recht kühl, aber das Vergnügen ist riesig. Mit U-Bahn bis zur Station Thalkirchen (Zoo), dann mit Bus oder zu Fuß (ca. 700 m). Im Bad befindet sich auch ein abgetrennter FKK-Bereich.
- Immer auch schön: Das Baden im Starnberger See. Mit der Regionalbahn in 20 Minuten vom Hauptbahnhof zum Starnberger Bahnhof. Dort gibt es ein schönes Strandrestaurant. Die schönsten Badeplätze erreicht man vom Starnberger Bahnhof mit dem Bus 956 Richtung Aschering (einmal pro Stunde). Man steigt an der Haltestelle Paradies aus und findet neben zahlreichen Stegen und riesigen sonnigen und schattigen Wiesen auch mehrere Kioske.
- Wärmer als der Starnberger See ist der Staffelsee. Man fährt bis Uffing mit der Regionalbahn und geht 1,5 km zu Fuß. Oder man fährt mit dem Auto. Am Nordufer ist großer Parkplatz, ein Freibad, ein Biergarten und ein Bootsverleih. Wenn man ganz einsam baden möchte, rudert man von Seehausen aus mit einem Boot hinüber zur Insel Wörth. Hier gibt es neben einem Kirchlein und einem Schloss auch eine Herde freilebender Rinder.
Regelmäßige Veranstaltungen
Ausnahmezustand Oktoberfest:
Von Mitte September bis Anfang Oktober findet auf der Theresienwiese das Oktoberfest statt. Die Stadt wird von in allen Zungen redenden Menschen in Dirndln und Lederhosen überschwemmt. Sofern man nicht für sehr viel Geld Tische reserviert hat, kann man ohnehin einen Besuch in einem der Bierzelte vergessen. Am frühen Nachmittag ist es manchmal möglich, einen Blick hinein zu werfen. Draußen gibt es zum Teil waghalsige moderne, zum Teil aber auch historische Fahrgeschäfte. Die sogenannte „Oide Wiesn“ wurde vor ein paar Jahren von der übrigen Fläche abgetrennt und soll insbesondere Familien einen ungetrübten Oktoberfestgenuss bieten. Allerdings ist extra Eintritt zu bezahlen und oft gibt es wegen Überfüllung keinen Einlass. Achtung: Die Preise für Essen und Getränke auf der Wiesn sind unverschämt hoch.
Auer Dult:
Viel gemütlicher geht es auf der Auer Dult zu, dem traditionellen Haushaltswarenmarkt der dreimal im Jahr stattfindet. Dort gibt es neben einer Vielzahl von Verkaufsständen auch ein Kettenkarussell und eine Schiffsschaukel. Die Termine 2026 sind: Maidult: 25. April – 3. Mai 2026, Jakobidult: 25. Juli – 2. August 2026 und Kirchweih Dult: 17. Oktober – 25. Oktober 2026.
Tollwood:
Im Sommer findet das Festival im Olympiapark statt (in diesem Jahr vom 19. Juni bis zum 19. Juli). Es gibt eine Vielzahl von Kunstgewerbe- und internationalen Essenständen (und -zelten) und viel kostenfreie Musik. Für die Auftritte der Künstler im Musik-Arena-Zelt müssen jedoch Karten erworben werden. Die Highlights dieses Jahres wie Zaz, Gerhard Polt, Deep Purple sind jedoch bereits ausverkauft.
https://www.tollwood.de/en/veranstaltungsort/musik-arena/
Das Tollwood-Winterfestival findet im Dezember auf der Theresienwiese statt. Das Programm steht noch nicht fest.
Filmfest München:
Nach der Berlinale das größte Filmfest Deutschlands findet vom 26. 6. bis 5. 7. 2026 in vielen verschiedenen Kinos statt.
https://www.filmfest-muenchen.de
Fasching:
Am Faschingsdienstag tanzen die Marktweiber auf dem Viktualienplatz, aber dort ist es immer sehr überfüllt. Schöner ist es, die Kaufingerstraße vom Marienplatz zum Stachus entlang zu schlendern und die vielen tollen Kostüme der Münchner zu bewundern. Das ist die beste Gelegenheit, sich durch die unterschiedlichen Krapfensorten zu essen.
Fronleichnamsprozession:
An der Prozession nehmen jährlich an die zehntausend Personen, Priester, Ordensgruppen, christliche Vereine etc. teil. Dieses Jahr ist Fronleichnam am 4. Juni 2026.
MS-Bazar:
Den Bazar zugunsten der Multiple-Sklerose-Gesellschaft gibt es seit 1973. Vor allem reiche Münchner spenden Haushaltswaren und hochwertige Kleidung (oftmals Designerware und Abendroben, auch Maßanzüge), die für sehr wenig Geld abgegeben werden. Leider findet der Bazar nicht mehr in Bogenhausen, sondern im Lager in Trudering statt.
Termine und Ort: https://www.ms-bazar.de/termine
Ausflüge in die Umgebung
Folgende sehenswerte Städte sind von München aus mit dem Deutschland-Ticket für Tagestouren gut erreichbar:
- Eichstätt, Nürnberg, Regensburg (UNESCO-Weltkulturerbe), Ingolstadt, Neustadt an der Donau, Donauwörth, Landshut, Passau, Augsburg, Rosenheim, Salzburg, Landsberg am Lech, Wasserburg am Inn, Murnau (mit dem Münterhaus und dem schönen Weg ins Moos), Freising, Memmingen, Kaufbeuren, Nördlingen, Innsbruck (Tipp: Wenn man mit der Regionalbahn von München über Mittenwald nach Innsbruck fährt, benutzt man eine der spektakulärsten Bahnstrecken Europas, die 1912 in Betrieb genommene Karwendelbahn. Das Deutschlandticket gilt nur bis Mittenwald. Die Tickets ab Mittenwald sollten unbedingt bei der ÖBB gebucht werden. Dann sind sie viel billiger als bei der deutschen Bahn.)
Im Süden von München liegen die wunderbaren Seen:
- Ammersee (Kloster Andechs), Starnberger See (Possenhofen), Schliersee, Staffelsee, Kochel- und Walchensee und der smaragdgrüne Königssee (Weltnaturerbe) vor dem beeindruckenden Watzmannmassiv. Hier ist die Bootsfahrt mit einem der teilweise 100 Jahre alten Elektroboote nach St. Bartholomä Pflicht. Wenn der Kassierer auf dem Boot zur Trompete greift und das Echo ruft, ist es auf dem Boot ganz still.
Klöster, Kirchen
- München ist umgeben von zahlreichen alten Klöstern und Kirchen (meist aus der Barockzeit), die hier nicht alle aufgezählt werden können. Wir fahren immer wieder gerne zum Kloster Benediktbeuern (mit dem Zug und Auto gut erreichbar). Mit dem Auto nehmen wir die B12 in Richtung Innsbruck. Das ist die Straße, die schon Goethe auf seinem Weg nach Italien eingeschlagen hatte. Oder wir fahren mit S-Bahn, Rad oder Auto zum Kloster Schäftlarn. Bekommen wir Besuch aus dem Ruhrgebiet, machen wir auch gerne einen Ausflug zum oben schon genannten Kloster Andechs, dem „Heiligen Berg“, wo der bayerische Volksglaube besonders gut nachempfunden werden kann.
- Wer zum Chiemsee fährt, sollte unbedingt einen Ausflug auf die Fraueninsel mit ihrem Kloster machen. Möglichst alltags außerhalb der Ferien.
- Leider ist die idyllisch gelegene Wieskirche nur mit dem Auto zu erreichen. Dafür ist die Anfahrt durch das bayerische Voralpenland sehr schön. Die Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland – so der offizielle Name – ist im reinstem Rokoko-Stil gebaut und gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
- Wer bei einem Ausflug zur Wieskirche noch Zeit hat, sollte auf der Rückfahrt in Altenstadt bei Schongau halten. Hier steht eine sehr ursprüngliche spätromanische Kirche. Ein Seltenheit in Oberbayern, wo durch die Barockisierung nur noch wenige mittelalterliche Kirchen in ihrer Urform erhalten sind.
Berge
- Leichtere Bergwanderungen kann man am Spitzingsee und an der Partnachklamm unternehmen. In der Wohnung befindet sich der Wanderführer „Wanderungen in den Münchener Hausbergen“.
Schlösser
- Linderhof – 96 km – mit ÖPNV ca. 2,5 Std.
- Herrenchiemsee – 76 km bis Prien, dann Fähre. ÖPNV vom Hauptbahnhof bis Prien ca. 50 Min.
- Neuschwanstein und Hohenschwangau – 109 km. Mit ÖPNV mindestens drei Stunden vom Hbf. – Das Schloss Neuschwanstein ist dauernd völlig überlaufen und jedenfalls nach unserem Empfinden vor allem im Innern nicht besonders schön. Es spiegelt in seiner Düsterheit den Seelenzustand seines Erbauers wider.
- Wer ohnehin nach Regensburg fährt und genügend Zeit eingeplant hat, kann dort das Schloss Sankt Emmeran der Thurn-und-Taxis besuchen und die angeblich so klammen Kassen der Gräfin Gloria ein wenig auffüllen.



































